Spieleentwicklung "Kapitalmetamorphosen"

THEORETISCHER HINTERGUND Im zweiten Band von „Das Kapital“ beschreibt Karl Marx anhand seines Textes zum „Zirkulationsprozeß des Kapitals“ die vielfachen Vorgänge des gesellschaftlichen Warenaustauschs und der Güterproduktion in einer kapitalistischen Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund werden in der Installation „Kapitalmetamorphosen“ die zur Zirkulation des Kapitals notwendigen Umwandlungen von geldförmigem Kapital in Produktionsmittel, Lohn und schließlich in Waren(kapital), sowie deren Rückverwandlungen in Geldkapital plus Profit, nicht nur veranschaulicht. Denn diese, innerhalb der verschiedenen Sphären der industriellen Kapitale ablaufenden Prozesse werden darüber hinaus durch die aktive Teilnahme an einem Gesellschaftsspiel erfahrbar. Die von Marx beschriebenen Vorgänge wurden hierfür in Handlungsanweisungen übersetzt, die insgesamt sechs Mitspieler über Kopfhörer empfangen, wodurch das Spiel zu einem Rollenmodell der Theorie wird.

Ziel des Spiels ist, den Prozess des zirkulierenden Kapitals so lange wie möglich am Laufen zu halten. Die Anweisungen, die die Spieler erhalten, führen jedoch zwangsläufig zu unterschiedlichen Formen von Krisen. Diese können die Spieler nur durch nonkonformes Verhalten ausgleichen.


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Wanja Scholz

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